AZ: Für die einheimischen Weine: In den Räbhüsli wird gefestet

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Artikel von Andrina Wiggli — az Aargauer Zeitung

Um den Bekanntheitsgrad der lokalen Weine zu steigern, wird alle zwei Jahre das «Räbhüsli-Fescht» organisiert. Das nächste findet am kommenden Wochenende statt.

Von traditionell bis exklusiv – der Schinznacher Wein ist vielseitig. Um die lokalen Weine bekannter zu machen und um eine Beziehung mit den Konsumenten aufzubauen, wird alle zwei Jahre das «Räbhüsli-Fescht» organisiert. Die Location liegt auf der Hand: der Rebberg in Schinznach-Dorf, dem Entstehungsort de Weine. Der offizielle Eingang ist an der Alten Gasse beim Weinbrunnen. Als Eintrittsticket wird für fünf Franken ein Weinglas abgegeben. «Das Glas wird den ganzen Abend gebraucht und darf als ‹Trophäe› behalten werden», erklärt Heinz Simmen vom Organisationskomitee und grinst.

Das Fest findet dieses Wochenende bereits zum achten Mal statt. Dieses Jahr kommt frischer Wind dazu: René Hartmann ist erstmals im OK dabei. Die fünf restlichen Mitglieder sind alte Bekannte und zum grössten Teil gar Gründungsmitglieder des Fests. Auch bei den Räbhüsli-Betreibern hat es eine Veränderung gegeben. «Sie wollen das Fest auch mal selber geniessen», erklärt Ruedi Riniker, der Präsident des OK, die Wechsel.

Neu dabei ist unter anderem der Turnverein Schinznach-Dorf. «Bier und Wein beim Turnverein» ist der Name ihres Räbhüsli und zeigt gleichzeitig das Angebot auf. Bier auf dem Rebberg? Ja, das geht, findet das OK. «Der junge Verein wird auch junge Gäste bringen. Daher waren wir offen dafür», so Simmen. «Und die Jungen trinken gerne Bier», ergänzt Christine Zulauf vom OK. Zudem ist das offerierte Bier des Turnvereins von der örtlichen Braumanufaktur «92Brew». Auch bei anderen Räbhüsli wird Bier neben Wein das Angebot ergänzen.

Bewährtes und Beliebtes

Karin Hartmann ist ebenfalls erstmals dabei und wird im «S Gourmethüsli» Apérokreationen anbieten. Hartmann könnte einigen bekannt sein, denn sie war bereits im Swiss Dinner auf Tele M1 und Tele Züri zu sehen. Der Fernsehkoch Erik Haemmerli war begeistert von ihrem Essen.

Auf Bewährtes und Beliebtes wird aber nicht verzichtet. So gibt es auch in diesem Jahr die Militärschnitten im Räbhüsli «Zum Schützen» oder Kaffee und Kuchen bei den Landfrauen. Damit möglichst viel probiert werden kann, sind die Portionen bewusst klein und günstig.

Neben dem kulinarischen Angebot ist auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Der Gottesdienst und die Alphorngruppe Biberstein werden am Sonntag für Abwechslung sorgen. Marcel Perret wird live vor Ort Holz in Kunstwerke verwandeln. Seine Showblöcke sind an beiden Tagen zu bestaunen.

Das «Räbhüsli-Fescht» findet bewusst nur in jedem zweiten Jahr statt. So wird das Räbfescht in Oberflachs nicht konkurriert, sondern das Angebot vielmehr ergänzt.

Räbhüsli-Fescht in Schinznach am Samstag, 11. August, ab 16 Uhr und Sonntag, 12. August, von 11 bis 18 Uhr.

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